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Siegeszug des Grauen Burgunders

Die Erfolgsgeschichte des Profilweines begann inmitten des Kaiserstuhls,
in Bickensohl


Der Graue Burgunder, der im März 1985 vom Weinort Bickensohl aus einen einzigartigen Siegeszug begann, ist heute der Profilwein des gesamten Kaiserstuhls. Christian Henninger war es, der mit seiner Vision von einem trocken ausgebauten Ruländer Weinbaugeschichte schrieb. 


In Bickensohl inmitten des Kaiserstuhls ist der Weinbau eine wesentliche Einkommensquelle für die  
Dorfbewohner. Mit der Gründung der Winzergenossenschaft im Jahre 1924 verbesserte sich die  wirtschaftliche Situation. Als jedoch um 1980 der traditionell ausgebaute Ruländer, süß und mit  kräftigem Alkoholgehalt, in der Gunst der Verbraucher sank, wollte Christian Henninger, damals  Geschäftsführer der WG Bickensohl, die rückläufigen Verkaufszahlen nicht einfach so hinnehmen. Er hatte auf Reisen an die Loire, die Garonne und in die Dordogne in Frankreich frisch-fruchtige Pinots kennen und schätzen gelernt. Im Ruländer, der wie der Pinot aus der Burgunderfamilie stammt, sah er geeignete Eigenschaften, die ein trockener Ausbau erfordert. Zweifler gab es  viele, Henninger jedoch setzte mit dem Rückhalt der Winzerinnen und Winzer seine Idee in die Tat  um und nach dreijähriger Vorbereitungszeit lieferte die WG am 13. März 1985 die ersten 12 Flaschen Bickensohler Herrenstück Grauer Burgunder Qualitätswein trocken – Jahrgang 1982 – an das  Hotel Römischer Kaiser in Nussbach bei Triberg. Schnell eroberte der spritzige Weißwein die Herzen der Genießer und überzeugte auch Kritiker.

Heute werden am ganzen Kaiserstuhl, dem größten Anbaugebiet Badens, auf  fruchtbarem Lößboden und 
mineralstoffreichem Vulkanverwitterungsgestein terroir-typische Grauburgunder angebaut, die in  nationaler und internationaler Liga an der Spitze mitspielen. In Bickensohl gedeihen die Trauben  hierfür in ausgewählten Spitzenlagen wie „Herrenstück“ und „Steinfelsen“ und nehmen rund 20 Prozent der gesamten 135 Hektar Rebfläche ein. Die klimatischen Bedingungen mit heißen Sommern und milden Wintern sind mediterran, das gibt den Weinen Kraft. Daneben sorgen die Winzerinnen und Winzer durch Ertragsreduzierung und Handselektion vonausschließlich gesundem Lesegut für die Grundlage einer exzellenten Weinqualität. Im Keller zeichnet schließlich Kellermeister Ernst Zimmermann verantwortlich für die optimale Reife der erlesenen Spezialität, die im großen Eichenholzfass den charakteristischen Schliff erhält. Durchgegoren, mit einem Restzuckergehalt von weniger als 3 Gramm je Liter, wird der Graue Burgunder ausschließlich trocken ausgebaut und nach bis zu 2 Jahren Reifezeit auf Flaschen abgefüllt. 

In „10 Geboten“ (hier klicken) ist die Erfolgsformel zum Ausbau des Grauen Burgunders zusammengefasst und dem Winzer und Kellermeister als Leitfaden an die Hand gegeben. Dem Weinfreund hingegen wird dadurch wahrer Genuss garantiert: Der Graue Burgunder überzeugt durch fruchtige Aromen von Honigmelone und Zitrusfrüchten, eine betonte Säure und feinen Schmelz. Er korrespondiert zu vielen Speisen, ist ein hervorragender Trinkwein und darüber hinaus ein idealer Begleiter zu vielen Anlässen. Höchste Gaumenfreude beschert der Graue Burgunder bei einer Trinktemperatur von 8 bis 10 Grad.